Last-FM stellt Streaming-Dienst ein
Es raschelt im Blätterwald: Massenhaft wird darüber berichtet, dass Last.FM nun endgültig kein kostenloses eigenes Streaming mehr anbietet. Zwar verlinkt Last.FM für das Streaming auf The Hype Machine oder Spotify – diese Dienste bieten aber viel weniger Musikauswahl oder sind in Deutschland nicht verfügbar.
Worüber aber nicht berichtet wird, ist was dies für den User tatsächlich bedeutet: Millionen von Usern haben viel Zeit aufgewendet, Last.FM ihre Lieblingsmusik beizubringen, indem sie Musikstücke zu Lieblingsmusik aufgestuft haben, Last.FM beigebracht haben, „99 Luftballons“ ja nicht noch einmal zu spielen oder auch indem spezifische Playlisten angelegt wurden. Dieser Aufwand ist für die Katz!
Wir möchten hier Last.FM nicht ungebührlich angreifen. Last.FM ist super. Das Problem ist viel übergreifender – es betrifft die ganze Streaming/“in da cloud“ (auzusprechen wie in „Jo, seid Ihr alle in da house?“)- Szene. Es kann jeden Streaming-Dienst treffen. Ändert beispielsweise Spotify seinen Dienst auf eine Weise, die dem User nicht gefällt, verliert er auch hier alle seine eingegebenen Informationen zu seiner Musik.
Sprich: Reine Online-Streaming-Dienste sind Dienste ohne Backup. Und ohne Backups zu leben ist keine gute Idee.
Davon sind wir überzeugt. Daher kann bei Ciiju schon immer alle Musik auch heruntergeladen werden. Sollte sich also Ciiju einmal in eine Richtung entwickeln, die Euch nicht gefällt – dann habt Ihr alle Eure Musik noch immer auf der Festplatte!
